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Urlaubs-Tipps - Teil3

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Alles rund um Reifen.

Machen Sie Ihr Auto urlaubsreif!
Kinder wollen unterhalten werden
Tipps für die Autofahrt, damit Tour nicht zur Tortour wird – Schöner Urlaubsbeginn hängt manchmal von Batterien ab

kinder Endlich ist es geschafft: Die Koffer sind gepackt, alle Sachen sind verstaut – der Wagen rollt. Selbst die bravsten Kinder fangen aber irgendwann an, sich zu langweilen und Fragen nach der Länge der Fahrtzeit zu stellen. Jetzt heißt es: Bloß nicht die Nerven verlieren! Die aufwändigen Vorbereitungen bis zur Abfahrt haben ie schließlich auch gut gemeistert. Führen Sie sich und den Kindern zunächst einmal vor Augen: Der Weg ist das Ziel. Alle sollten sich schon auf der Fahrt zum Urlaubsdomizil an den neuen Eindrücken erfreuen. Bevor schlechte Stimmung aufkommt, müssen alle beschäftigt werden.

Es empfiehlt sich Malblock, Stifte und Schreibunterlagen mitzunehmen. Damit sowie mit einem Gameboy, Walkman oder Lesebuch können sich die kleinen Mitfahrer auch selbst beschäftigen. Vergessen Sie aber nicht die Batterien! Bei A.T.U gibt es nachrüstbare DVD-Player, deren Bildschirm in den Kopfstützen von Fahrer und Beifahrer integriert werden.

Von Beginn an ideal sind große Familienvans. Ein Klapptisch und zueinander drehbare Sitze ermöglichen gemeinsame Karten- und Würfelspiele. Zur Einnahme leichter Mahlzeiten sollten Sie jedoch immer auf einen Rastplatz fahren. Es ist optimal alle eineinhalb bis zwei Stunden einen Boxenstopp einzulegen, die Kinder austoben zu lassen und sich selbst zu recken und zu strecken. Stundenlanges Sitzen führt nämlich zu Blutstau in den Unterschenkeln, da die Kniekehlen zu lang abgeknickt werden.

Pro Stunde sollte jeder einen halben Liter Wasser trinken. Verzichten Sie auf Kaffee, da er das Blut zusätzlich eindickt. Wer sich vor gymnastischen Verrenkungen auf dem Rastplatz scheut, sollte aber wenigstens kurz spazieren gehen. Spannender und lustiger finden die Kids jedoch ein Ball- oder Bewegungsspiel mit den Eltern. Aus dem Grund empfiehlt sich für alle bequeme Kleidung.

Bevor die Fahrt weitergeht, steht ein Fahrerwechsel an. Es sollte immer die ausgeruhteste Person hinter das Steuer. Sie stellt sich auf die neue Situation ein und ist konzentriert. Viele Autofahrer haben nämlich größte Probleme nach einer Pause ihren Fahrstil wieder aufzunehmen und verzichten deshalb auf jegliche Unterbrechung. Deshalb teilen Sie sich die Strecke.

Andere Länder, andere Sitten
Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, sollte die Vorschriften und Regeln des Landes gut kennen

Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen“, wusste Goethe. Das Himmelblau wird auch nicht der Grund sein, weshalb viele Urlauber im Nachbarland Ferien machen. Wohl eher die Sonne zieht die Deutschen nach Spanien oder Italien – und die niedrigen Spritpreise.

Bis zu 20 Prozent weniger kostet Superbenzin in Österreich und Tschechien. Günstigen Diesel gibt es hingegen an den Tankstellen in Luxemburg (1,08 Euro), Polen und auch Österreich. Aber nicht in allen Ländern werden die Kraftstoffe zu „Dumpingpreisen“ verkauft: In Dänemark, Italien oder Holland (trifft hier nur auf Superbenzin zu) tanken Sie teurer. Maximal zehn Liter Reservesprit im Kanister dürfen in Österreich mitgeführt werden, in Polen sind es sogar 20 Liter.

Wer ins Ausland fährt sollte aber nicht nur die Spritpreise kennen, sondern auch wissen, welche Vorschriften gelten. Erwischt zu werden mit einem Handy am Steuer – das wird zum Beispiel richtig teuer. Während dieser Verstoß in Deutschland 40 Euro kostet und es einen Punkteeintrag in Flensburg gibt, zahlen Sie in Spanien 90 Euro, Portugal ca. 130 Euro, Holland etwa 130 Euro und in Norwegen um die 165 Euro.

» Das kosten Verkehrssündern im Ausland (PDF)

Wichtiger als die Bußgeldtarife sind für viele die Handytarife. Jeder Anbieter gibt auf seiner Website darüber Auskunft. Sie finden einen Link zur jeweiligen Seite unter www.handytarife.de. Während in Skandinavien die Geschwindigkeit auf Autobahnen auf 90 bis 110 km/h begrenzt ist, dürfen Sie in Spanien, Holland und der Schweiz 120 km/h und in Frankreich, Österreich und Italien bis zu 130 km/h schnell fahren. Temposündern drohen bei leichten Überschreitungen bis zu 395 Euro Strafe.

Benötigen Sie hingegen selbst die Hilfe der Polizei, dann wählen Sie in Dänemark und Schweden die 112, in Italien die 113, in Frankreich und der Schweiz die 17, in Österreich die 133 und in Spanien die 112. Wenn Sie in eine Werkstatt müssen, weil das Auto eine Panne hat, sagen Sie: „My car has broken down“ (englisch), „Je suis en panne“ (französisch), „Ho un guasto“ (italienisch) oder „Tengo una avería“ (spanisch). Der Fall tritt hoffentlich nicht ein und wenn, dann haben Sie besser noch ein Wörterbuch zur Hand – gute und sichere Fahrt in den Urlaub!

Checkliste für den Start in den Urlaub

Prüfen:
Scheckheft (Inspektion, Ölwechsel?), Ölstand, Reifendruck/- profil und -alter (Reifenwechsel?), Bremsen und Bremsflüssigkeit), Beleuchtung (Glühbirnen), Batterie, Scheibenwischer/-flüssigkeit, Kühlflüssigkeit des Motors, Ölstand von Lenkung und Getriebe, Schlauchschellen (fester Sitz) und Schläuche (dicht?), Stoßdämpfer, Klimaanlage, Gepäckträger (fest montiert?).

Ausrüstung:
Warndreieck, Warnwesten, gültiger Verbandskasten, portables Navigationsgerät, Routenplan und Autoatlas (Tankstellennetz), Sonnenbrille, Einwegkamera bei Unfall, grüne Versicherungskarte fürs Ausland, D-Aufkleber bei älteren Kennzeichen, Gepäck- Spanngurte, Ersatzglühbirnen und Sicherungen, Wagenheber, Werkzeug, Reserverad oder Reifendichtmittel, vom Hersteller freigegebenes Motoröl zum Nachfüllen, Abschleppseil.

Gepäck:
Reisekasse, Ausweis, Führerschein und Fahrzeugpapiere (auch Kopien), Reiseapotheke, Krankenversicherungsschein (ADACÄrztepass), Proviant, Vignette, Stadtplan, Kamera und Filme, Spiele, wetterfeste Kleidung, Wörterbuch.

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