Anfahrschaden: Eine Form des Reifenschadens, die durch den Anprall an einen festen Gegenstand entsteht. Zum Beispiel beim zu schnellen und heftigen Auffahren auf einen Bordstein. Durch die mechanische Krafteinwirkung kann das Gummi und die Karkasse stark beschädigt werden. Der Reifen sollte dann getauscht werden. Ist die Flanke beschädigt oder gar eingerissen muss der Reifen ebenfalls ersetzt werden.
Auswuchten: Für einen ruhigen Lauf der Fahrzeugräder ist ein Auswuchten notwendig. Um eine Unwucht auszugleichen werden Ausgleichsmassen (Ausgleichsgewichte) so an der Felge befestigt, dass die Drehmomente am Reifen ausgeglichen sind. Die Ermittlungen solcher Ausgleichsmassen erfolgt an sog. Auswuchtmaschinen, entweder stationär oder direkt am Fahrzeug. Räder die nicht ausgewuchtet sind können auf Dauer Fahrwerksteile beschädigen.
ABE: Abkürzung für „Allgemeine Betriebserlaubnis“. Die ABE wird vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ausgestellt. Autoteile, z.B. Alufelgen, die eine ABE besitzen, dürfen an die Fahrzeuge angebaut werden, die in der ABE genannt sind, ohne dass die Betriebserlaubnis erlischt. Die ABE muss im Fahrzeug immer mitgeführt werden. Die Allgemeine Betriebserlaubnis besteht aus einem Schreiben vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und einem Gutachten zur ABE nach § 22 (Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile). Eine ABE ist in der Regel nicht eintragungspflichtig, es sei denn, im Gutachten zur ABE sind Auflagen enthalten, welche eventuelle Nacharbeiten am Fahrzeug beinhalten, die von einem Sachverständigen überprüft werden müssen.
Des Weiteren muss jede Felge mit einem vom Kraftfahrt-Bundesamt genehmigten Typenzeichen (KBA-Nummer) versehen sein. Die KBA-Nummer gibt Auskunft über Felgentyp, Felgendesign und die Größe des Rades.
Adapterrad: Adapterräder sind speziell gefertigt und können nur mit dem jeweilig passenden Adapter verbaut werden. Der Adapter kann dem Gutachten entnommen werden. Vorteile: Variation der Einpresstiefe mittels verschiedener Adapter. Das Sonderrad ist auf verschiedene Fahrzeuge montierbar.
Bar: Maßeinheit des Drucks. Angaben zum Druck in Ihren Autoreifen finden Sie im Handbuch ihre Autos, im Tankdeckeloder an der Sonnenblende.
Bremsweg: Strecke, die ein Fahrzeug vom Beginn der Bremsung bis zum Ende der Bremsung zurücklegt. Entscheidend für die Länge des Bremsweges ist die gefahrene Geschwindigkeit und die Verzögerung. Als Fahrschul Faustformle wird diese Formel verwendet: Bremsweg s = v²(Geschwindikeit in km/h)/ 100.
Durch abgefahrene oder veraltete Reifen, Nässe, Drogen-/Alkoholeinfluss. Handytelefonate und andere Ursachen die den Fahrer ablenken, verlängert sich der Bremsweg massiv.
C-Reifen: C-Reifen sind als Nutzfahrzeugreifen entsprechend der ECE-R54 genormt. Damit weichen sie von vergleichbaren PKW-Reifen (z.B. Reinforced-Reifen) ab.
Einige Besonderheiten dieser Reifen sind zu beachten: Die Kennzeichnung lautet beispielswiese 215/70 R 15 C 106/104. Dabei steht das 106 für die Tragfähigkeit bei Einzelanordnung, die 104 steht für die Tragfähigkeit bei Zwillingsanordnung. Die Belastbarkeit der Reifen, die vielfach auch als Tragfähigkeit der Achse angegeben wird, ist von einem bestimmten Luftdruck abhängig.
DOT-Nummer: (Engl. Abk. für Department Of Transportation). Sie gibt das Herstellungsdatum des Reifens an und ist auf der Reifenflanke aufgedruckt. Beispiel: DOT 1306 bedeutet, dass der Reifen in der 13. Woche des Jahres 2006 hergestellt wurde. Diese Kennzeichnung gilt für alle Reifen die seit dem Jahr 2000 gefertigt wurden. Alle Reifen davor tragen dreistellige Kennzeichen z.B. 329 (Fertigung in der 32. Woche 32, 1999)
Doppelhump: Oft findet man auf der Felgenschulter zwei Humps (engl. Höcker) auch „H2“ genannt (Rad-Innen- und Außenseite). Siehe auch Hump.
Dreiteilige Felge: Sie besteht aus drei Teilen:
Der Felgenschüssel, dem Felgentragstern und dem Felgenhorn.
Einpresstiefe: Der Abstand (in mm) zwischen der Fläche, an der das Rad angeschraubt wird (Flansch) und der Felgenmitte, wird Einpresstiefe genannt. Bei einer Einpresstiefe „0“ liegt das Flansch genau in der Radmitte, die Felge reicht also genauso weit nach außen, wie nach innen. Eine 7,5 Zoll breite Felge mit der Einpresstiefe „0“ steht also 9,525 cm nach außen und 9,525 cm nach innen. Eine positive Einpresstiefe (z.B. ET+35) besagt, dass die Felge weiter nach innen (also in Richtung Fahrzeugmitte) baut, als nach außen (in Richtung Radlauf).
Einteilige Felge: Einteilige Felgen werden - wie der Name schon sagt - aus einem Teil gegossen.
ET: Abkürzung für Einpresstiefe. Siehe Einpresstiefe.
Felgenbreite: Die Felgenbreite, auch Maulweite genannt, wird zwischen den Felgenhörnern (dem Innenabstand) gemessen. Beispiel: Bei einer Felge mit den Abmessungen 7,5, x 16 beträgt die Breite 7,5 Zoll also 19,05 cm.
Felgendurchmesser: Der Durchmesser der Felge wird üblicherweise in Inch angegeben. Beispiel: 195/65 R 15 für einen Reifen der auf eine 15 Zoll Felge passt.
Felgengutachten: Ein Gutachten über die Dauerfestigkeit von Sonderräder muss für jede Felge existieren und wir in der Regel nur für Sonderanbauten benötigt.
Das Festigkeitsgutachten gibt Auskunft über die technischen Daten der Felge (Lochkreis, Einpresstiefe, Felgentyp, Gewicht), welchen Prüfungen sie unterzogen wurde (Biegeumlaufprüfung, Impactprüfung, Salzsprühtest) und mit welchem Ergebnis (Radlast, Abrollumfang) die Felge alle Prüfungen abgeschlossen hat.
Das Festigkeitsgutachten dient dem Sachverständigen als Prüfungsunterlage für eine Einzelabnahme gemäß § 21. Da in einem Festigkeitsgutachten weder Fahrzeuge noch Reifen aufgeführt sind, ist eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere erforderlich.
Felgenhorn: Der gebogene Auslauf der Felge wird als Felgenhorn, seitliche Begrenzung der Felge, bezeichnet.
Felgenschulter: Die Felgenschulter stützt den Reifenfuß und sichert den einwandfreien Sitz der Felge zusammen mit dem Felgenhorn.
Felgenkennzeichnung: Die Felge ist durch verschiedene Begriffe kennzeichnet, welche, in der Regel, direkt auf der Felge vermerkt sind. Bsp:
Maulweite (Radbreite von Felgenhorn zur Felgenhorn) in Zoll J = Kennung der Felgenkontur; hier: unsymmetrische Tiefbettfelge x = Kennzeichnung einer Tiefbettfelge 15 = Felgendurchmesser in Zoll H2 = Doppelhump – Ein Hump (engl. Höcker/Hügel) verläuft auf der Felgenschulter und soll verhindern, dass sich ein Reifen bei zu geringem Luftdruck und starker Belastung auf der Felge bewegt. ET 35 = Einpresstiefe 35 mm
Felgenkontur: Die Felgenkontur kennzeichnet die Felgen-Bauart. Beispiel: J = unsymmetrische Tiefbettfelge.
Felgenschloss: Das Felgenschloss ist eine abgewandelte Radschraube oder Radmutter, die nur mit einem Spezialschlüssel montiert werden kann. Damit können Alufelge gegen Diebstahl gesichert werden.
Flanke: Darunter versteht man die seitliche Wand des Reifens. Dort findet man die Reifenbezeichnung und alle wichtigen Hinweise zum Reifen selbst.
Fünflochanschluss: Bei 5-Loch-Felgen ist das Vermessen schwieriger als beim 4-Lochanschluß. Hier kann man nur den gedachten Durchmesser, den die Anschraublöcher bilden, messen.
Geschwindigkeits–Index: Jeder Reifen besitzt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit, die durch einen Buchstaben verschlüsselt angeben wird. So bedeutet der Buchstabe „H“ eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h.
Gutachten: Siehe Felgengutachten oder Teilegutachten
Speed-Index (SI)
Zulässige Höchstgeschwindigkeit in km/h (PKW-Reifen)
Hump: Ein Hump (engl. Höcker/Hügel) verläuft auf der Felgenschulter und soll verhindern, dass sich ein Reifen bei zu geringem Luftdruck und starker Belastung auf der Felge bewegt. Siehe auch Doppelhump.
Höhenschlag: Schadensbild bei Alufelgen. Durch Verformung (z.B. Unfall oder Anfahrschaden) ändert sich die Felgenform. Die Felge ist nicht mehr rund, sondern „eiert“.
Kegelbund: Bezeichnet die Form der Radschraube bzw. Radmutter. Die Führung an Autorädern erfolgt durch kegelige oder kugelige Senkungen für die Radschrauben oder Muttern. Je nach Felge ist die Form unterschiedlich. Kegelbundschrauben besitzen eine Führung die eine kegelförmige Form aufweist.
Kugelbund: Bezeichnet die Form der Radschraube bzw. Radmutter. Die Führung an Autorädern erfolgt durch kegelige oder kugelige Senkungen für die Radschrauben oder Muttern. Je nach Felge ist die Form unterschiedlich. Kugelbundschrauben besitzen eine Führung die eine Kugelform aufweist. (Abb. S 387. S. 5)
Last-Index: Durch diesen Index wird abgegeben wie viel Gewicht ein Reifen maximal tragen kann. Tragfähigkeit eines Reifens
Lastindex
Kg
Lastindex
Kg
Lastindex
Kg
Lastindex
Kg
19
77,5
41
145,0
63
272,0
85
515,0
20
80,0
42
150,0
64
280,0
86
530,0
21
82,5
43
155,0
65
290,0
87
545,0
22
85,0
44
160,0
66
300,0
88
560,0
23
87,5
45
165,0
67
307,0
89
580,0
24
90,0
46
170,0
68
315,0
90
600,0
25
92,5
47
175,0
69
325,0
91
615,0
26
95,0
48
180,0
70
335,0
92
630,0
27
97,5
49
185,0
71
345,0
93
650,0
28
100,0
50
190,0
72
355,0
94
670,0
29
103,0
51
195,0
73
365,0
95
690,0
30
106,0
52
200,0
74
375,0
96
710,0
31
109,0
53
206,0
75
387,0
97
730,0
32
112,0
54
212,0
76
400,0
98
750,0
33
115,0
55
218,0
77
412,0
99
775,0
34
118,0
56
224,0
78
425,0
100
800,0
35
121,0
57
230,0
79
437,0
36
125,0
58
236,0
80
450,0
37
128,0
59
243,0
81
462,0
38
132,0
60
250,0
82
475,0
39
136,0
61
257,0
83
487,0
40
140,0
62
265,0
84
500,0
Leichtmetallfelgen: Autofelgen werden heute zunehmend aus Leichtmetall gegossen. Da Aluräder im Vergleich zu Stahlrädern leichter sind, werden die ungefederten Massen am Fahrzeug erheblich reduziert. Dies führt zu einer besseren Straßenlage, sowie Schonung der Stoßdämpfer und Federn.
Lochkreis: Beschreibt den Durchmesser der gedachten Kreislinie durch alle Radschrauben/Muttern
Lochzahl: Anzahl der Löcher, mit der die Felge festgeschraubt wird.
Maulweite: Die Maulweite, auch Felgenbreite genannt, wird zwischen den Felgenhörnern (dem Innenabstand) gemessen.
Mindesporfiltiefe: In den meisten europäischen Ländern ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben; spätestens dann müssen die Reifen ersetzt werden. Im Interesse der eigenen Sicherheit sollten Autofahrer Sommerreifen aber schon bei 2 mm Profiltiefe austauschen, Breitreifen bei 3 mm und Winterreifen bei 4 mm.
M+S: Reifenkennzeichnung: für Matsch und Schnee die eigentlich Winterreifen nur Winterreifen tragen sollten.
MO-Kennung: Spezielle Reifen-Kennung für Mercedes Fahrzeuge.
Notlaufreifen: Diese Art von Reifen besitzen Notlaufeigenschaften, die dem Fahrer das Weiterfahren (ca. 200 Kilometer) bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h ermöglichen, selbst bei komplettem Luftverlust.
N-Kennung: Spezielle Reifen-Kennung für Porsche Fahrzeuge.
Querschnittsverhältnis: Ist die zweite Zahl der Reifenkennung. Z.B. 195/65 R 15. Das Querschnittsverhältnis 65 errechnet sich aus der Reifenhöhe H und Reifenbreite B in mm. Q = H:B x 100
Radschüssel: Die Radschüssel ist das Bindeglied zwischen Felge und Radnabe.
Radschraube: Sind das Bindeglied zwischen Felgen und Fahrzeug. Bei den Radschrauben unterscheidet man zwischen Kegelbund- und Kugelbundradschrauben.
Reifenbauart: Sie ist eine Bezeichnung, die Bestandteil der Reifenkennung ist, wie z.B. 195/65 R 15. Der Buchstabe „R“ steht für Radialreifen, Diagonalreifen sind durch die Kennung „D“ oder durch einen Strich markiert.
Reifenbezeichnung: Die Bezeichnung des Reifens ist auf der Flanke aufgedruckt z.B. 195/65 R 15 91 H. Die Bezeichnung unterteilt sich in die Reifenkennung (195/65 R 15) und die Betriebskennung. (91 H)
Die wichtigsten Kennzeichung auf einem Reifen:
Reifengröße: Diese Bezeichnung des Reifens ist auf der Flanke aufgedruckt z. B. 195/65 R 15 und gibt die Reifenbreite, das Querschnittsverhältnis und den Felgendurchmesser an.
Reifenaufbau: Ein Reifen besteht aus mehreren verschiedenen Komponenten. Äußerlich gliedert sich der Reifen in eine Lauffläche, die Reifenflanke oder Seitenwand und die Reifenwulst. Getragen werden dieses Elemente im Inneren von der Karkasse.
RF-Reifen: Reifen mit der Kennzeichnung „RF“ oder „Reiforced“ sind verstärkte PKW-Reifen und besitzen eine um den Lastindex 3 - 5 erhöhte Tragfähigkeit gegenüber konventionellen Reifen. Andere mögliche Bezeichnungen sind „Extra Load”,oder „XL“.
Run-Flat-Reifen: Diese Art von Reifen besitzen Notlaufeigenschaften, die dem Fahrer das Weiterfahren (ca. 200 Kilometer) bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h ermöglichen, selbst bei komplettem Luftverlust.
Reifendruckkontrollsystem: Dieses System dient zur permanenten Überwachung des Reifendrucks und soll den Fahrer frühzeitig einen Luftverlust signalisieren oder vor einem zu geringem Luftdruck bei starker Beladung warnen.
Speed–Index: Jeder Reifen besitzt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit, die durch einen Buchstaben verschlüsselt angeben wird. So bedeutet der Buchstabe „H“ eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h.
Speed-Index (SI)
Zulässige Höchstgeschwindigkeit in km/h (PKW-Reifen)
M
130
P
150
Q
160
R
170
S
180
T
190
H
210
V
240
W
270
Y
300
ZR
über 240
Sägenzahnbildung: Darunter versteht man eine spezielle Form des Reifenverschleißes. Die Profilblöcke des Reifens werden dabei so abgenutzt, dass ein Profil wie bei einem Sägeblatt entsteht. Solch ein Profilbild kann mehrere Uraschen besitzen z.B. die Reifenbeschaffenheit, Fahrstil, verschlissene Stoßdämpfer oder eine verstellte Achsgeometrie. Der Reifen ist dadurch zwar nicht unbrauchbar, die Fahreigenschaften verändern sich aber erheblich. Lenkrad-Flattern, ein sehr unruhiges Fahrverhalten und ein lautes Abrollgeräusch sind deutliche Anzeichen für ein Sägezahn-Profil.
Schlüsselweite: Gibt die Größe des zu verwenden Werkzeuges (Stecknuß, Radmutternschlüssel) für Radschrauben oder Radmuttern an. Zu den gängigsten Schlüsselweiten bei Radschrauben gehören die Größen 17, 19 und 21 mm.
Spur: Gibt die Stellung des linken und rechten Rades zueinander an. Das heißt, laufen die Räder parallel zueinander, laufen sie vor zusammen oder gar auseinander. Durch ausgeschlagene Aufhängungs- und Lenkungsteile oder Unfälle kann sich die Spur im Lauf eines Autolebens verändern. Die Folge ist ein erhöhter Reifenverschleiß.
SSR-Reifen: Spezielle Bezeichnung für Reifen mit Notlaufeingenschaften.
Sturz: Der Sturz bezeichnet den Winkel, den das Rad zu einer senkrechten Geraden hat. Neigt sich Rad oben stärker nach außen geneigt ist der Sturz positiv, ist das Rad unten stärker nach außen geneigt, ist er negativ. Zu viel negativer Sturz wirkt sich negativ auf den Geradeauslauf aus.
Spurverbreiterung: Durch die Montage von so genanten Spurverbreiterungen (oder Distanzscheiben), zwischen Felge und Achse, lässt sich die Fahrzeugspur insgesamt verbreitern.
Seitenwand: Wird auch als Flanke bezeichnet. Darunter versteht man die seitliche Wand des Reifens. Dort findet man die Reifenbezeichnung und alle weitern Hinweise zum Reifen.
Trägfähigkeitsindex: Durch diesen Index wird abgegeben wie viel Gewicht ein Reifen maximal tragen kann. Siehe auch Lastindex.
Tiefbettfelge: Felge mit tief liegendem Felgenboden. Der mittlere Teil ist im Vergleich zu den Felgenschultern nochmals abgesenkt.
Teilegutachten: Besteht für eine Felge ein Teilegutachten, ist die Felgen nach § 19 StVZO eintragungspflichtig. Ein amtlich anerkannter Sachverständiger bzw. TÜV-Prüfer muss das Fahrzeug auf eventuell notwendige Karosseriearbeiten überprüfen, da meist auf größere und breitere Rad-/Reifenkombinationen umgerüstet wird.
XL-Reifen: Reifen mit der Kennzeichnung „XL“ sind verstärkte PKW-Reifen und besitzen eine um den Lastindex 3 - 5 erhöhte Tragfähigkeit gegenüber konventionellen Reifen. Andere mögliche Bezeichnungen sind „Reinforced-Reifen“, Extra Load” oder „RF“.
Zentrierring: Die Mittellochbohrung der Felge wird mittels Zentrierring auf den jeweiligen Nabendurchmesser des Autos angepasst.
Zoll: Maßeinheit, 1 Zoll = 2,54 cm
Zweiteilige Felge: Die zweiteilige Felge besteht normalerweise aus dem Felgentragstern mit dem hinteren Schüsselhorn, welches aus einem Stück gegossen wird. Auf dem vorderen, meist hochglanzpoliertem Vorderhorn sitzen die Schraubenköpfe.
Es gibt unterschiedliche Ausprägungen zweiteiliger Felgen:
Felgenschüssel und Stern sind miteinander verschweißt; das Felgehorn wird von vorne aufgeschraubt
Felgenstern und Radhülle werden miteinander verschraubt.