30.11.2018 | Weiden
Ratgeber

Pannenursache Nr. 1: Die Autobatterie

A.T.U gibt Winter-Tipps für den richtigen Umgang mit der Batterie

Weiden in der Oberpfalz, 30. November 2018. Wenn die Temperaturen sinken, steigt die Anzahl der liegengebliebenen Autos auf Deutschlands Straßen. Fast 40 Prozent der Pannen gehen inzwischen auf das Konto der Autobatterie. Das liegt vor allem daran, dass Autos mit immer mehr Elektronik versehen werden und damit gerade durch die Kälte im Winter die Anforderungen an die Batterie steigen. A.T.U-Experte Franz Eiber weiß, wie man das Risiko einer Batterie-Panne dennoch verringern kann.

Temperaturen unter dem Gefrierpunkt machen der Autobatterie oft zu schaffen. Startschwierigkeiten und liegengebliebene Autos auf Parkplätzen und Rasthöfen sind die Folge, da der Strombedarf des Fahrzeugs im Winter deutlich höher ist als in den milderen Monaten, steigt die Leistungsanforderung an die Autobatterie. Das liegt zum einen bei zunehmender Kälte an der Batterie selbst und auch am Motoröl, welches durch die Kälte zähflüssiger wird und wodurch das Anlassen des Motors mehr Energie kostet. Zum anderen ist der Energiebedarf insgesamt höher und fordert eine höhere Batterieleistung im Winter– wie zum Beispiel der Einsatz von Scheiben- und Sitzheizung. Das Ergebnis: Das Auto lässt sich nur schwer oder überhaupt nicht starten.

Erhöhte Anforderungen an die Batterie

Die Vermutung liegt eigentlich nahe, dass das Risiko einer Autopanne aufgrund der sich ständig verbessernden technischen Standards der Autos sinke. In der Gesamtheit der Pannenfälle betrachtet stimmt das auch. Den gegenteiligen Trend kann man allerdings bei Autobatterien beobachten. Jährlich steigt die Anzahl der Autos, die aufgrund einer defekten Batterie liegenbleiben oder gar nicht erst losfahren. Lag der Anteil dieser Batterie-Pannen im Jahr 2011 noch bei knapp 35 Prozent, ist er seitdem auf fast 40 Prozent angestiegen. „Das liegt am Stromverbrauch moderner Fahrzeuge", erklärt A.T.U-Experte Eiber. „Sensoren, Steuerelemente und Bordcomputer geben Befehle, die in mechanische Bewegungen umgesetzt werden – all das stellt erhöhte Anforderungen an die Elektronik und damit auch an die Batterie." Daher sollten Fahrzeughalter besonders in den kalten Monaten den Zustand der Batterie überprüfen lassen.

Regelmäßige Inspektion und fachgerechte Installation sind im Winter das A und O

Wer vor dem Winter den Zustand der Batterie überprüfen lässt, kann das Pannenrisiko verringern. „Eine Batteriecheck in der Werkstatt klärt auf über Spannung und Leistungsfähigkeit der Batterie", rät Eiber. „Weichen die Werte stark vom Soll-Bereich ab, ist ein Austausch notwendig." Bei neueren Modellen wie z. B. bei Start-Stopp Fahrzeugen kann der Batteriewechsel oft nicht selbst durchgeführt werden. Häufig sind die Geräte kompliziert verbaut und benötigen eine fachgerechte Installation. Ein Batteriewechsel muss übrigens nicht bei der Vertragswerkstatt erfolgen – auch freie Werkstätten wie beispielsweise A.T.U können jeden beliebigen Typ Batterie fachgerecht austauschen und Initialisieren.

Das Unternehmen A.T.U Auto-Teile-Unger

A.T.U wurde im Jahr 1985 gegründet und ist heute Marktführer im deutschen Kfz-Service. Mit Hauptsitz in Weiden betreibt das Unternehmen über 600 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die ca. 10.000 Mitarbeiter erwirtschaften pro Jahr einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. Seit 2016 ist A.T.U Teil des europäischen Marktführers Mobivia. Mit 19 Marken, über 2.000 Werkstätten und mehr als 22.000 Mitarbeitern verfügt die Unternehmensgruppe über ein einzigartiges Know-how im Kfz-Service.

Das A.T.U-Geschäftsmodell basiert auf der Kombination aus Meisterwerkstätten mit integrierten Autofahrer-Fachmärkten. An jedem Standort führt A.T.U ein breites Sortiment an Kfz-Zubehör und Ersatzteilen in Erstausrüsterqualität. Durch die markenunabhängige Beratung kann A.T.U individuell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Produktlösungen bereitstellen. In den mit moderner Technik ausgestatteten Meisterwerkstätten bietet A.T.U umfangreiche Wartungs- und Reparaturleistungen an, zum Beispiel die innovative Lackreparaturmethode Smart Repair sowie den Autoglas-Service für alle Fahrzeuge. Die hohe Service-Qualität sichert das Unternehmen durch regelmäßige Schulungen in der unternehmenseigenen Weiterbildungseinrichtung A.T.U Academy sowie durch externe Prüfungen.

Seit Jahren setzt sich A.T.U auch aktiv für die Umwelt ein. Dieses Umweltbewusstsein ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Mit einer Kapazität von 14 Millionen Reifen pro Jahr betreibt A.T.U eine der größten Reifenrecyclinganlagen Europas. Auch alle anderen verwertbaren Stoffe aus den deutschen Filialen werden in den Recyclingzentren in Weiden und Werl aufbereitet und entsorgt.

Ansprechpartner

A.T.U Auto-Teile-Unger

Dr.-Kilian-Str. 11

92637 Weiden i.d.Opf

Pressesprecher Markus Meißner
Telefon +49-961-306-5480
Telefax +49-961-306-934-5480
E-Mail [email protected]