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Akku: Der Energiespeicher des E-Bikes

Ohne den Akku ist ein E-Bike nur ein Fahrrad mit etwas mehr Gewicht. Dass der Antrieb mit ausreichend Strom versorgt wird, ist von großer Bedeutung für Ihr Bike. Es gibt verschiedene Arten von Akkus, verschiedene Kriterien, die eine gute Batterie leisten können muss und verschiedene Ansprüche, die je nach Einsatz wichtig oder weniger wichtig sind. Der Akku ist also ein Thema, dass man beim Kauf eines E-Bikes nicht vernachlässigen sollte. Hier bei A.T.U können Sie sich umfassend über den Energiespeicher Ihres E-Bikes oder Pedelecs informieren.

Technologie am Puls der Zeit: Lithium-Ionen-Akkus

Der Lithium-Ionen-Technologie gehört die Zukunft. Blei-Akkus oder Nickel-Kadmium-Technologien sind eher veraltet und kommen bei E-Bike-Akkus nur noch selten zum Einsatz. Bei modernen Lithium-Ionen-Akkus stimmt das Verhältnis zwischen Energie und Gewicht. Vor allem aber spielt der gefürchtete Memory-Effekt für diesen Typ von Batterie kaum eine Rolle. Im Vergleich zu älteren Akku-Technologien verliert der Akku nur unmerklich an Kapazität, wenn er dauerhaft nicht ganz geladen wird oder auch geladen wird, wenn er noch nicht ganz leer ist. Zwischenladen ist sogar gut für den Li-Ion-Akku, nutzen Sie also Ihren Arbeitsplatz oder den Besuch im Cafe durchaus aus, um Ihren Akku ein wenig zu laden. Fragen Sie vorher aber im Cafe und bei Ihrem Arbeitgeber nach, ob Sie den Akku Ihres Pedelec laden dürfen. Durchschnittlich sollte man mit ca. 10 bis 15 Cent Kosten für eine Komplettladung eines herkömmlichen Pedelec-Akkus rechnen.

Für die einwandfreie Funktionstüchtigkeit des Batterie-Management-Systems, kurz BMS, Ihres Pedelecs ist es allerdings hilfreich, wenn Sie etwa alle zwei Monate den Akku komplett entladen und ihn dann wieder komplett aufladen. So kann das BMS den aktuellen Zustand der Batterie berechnen und gibt korrekte Ladezustandsanzeigen aus. Übrigens: Die Angabe, dass der Akku 500 bis 1000 Ladezyklen hält, bezieht sich auf komplette Ladevorgänge.

Ein weiterer Vorteil von Lithium-Ionen-Akkus: Sie sind derzeit die umweltverträglichsten Akkus auf dem Markt, sind sehr langlebig, schnell zu laden und überstehen auch längere Pausen gut.

Kaufkriterium Reichweite

Ein wichtiges Kriterium für den Kauf eines Pedelecs ist eine möglichst große Reichweite, die Sie mit einer Akkuladung fahren können. Die Angaben vom Hersteller sind hierbei aber allenfalls ein Näherungswert, da die genaue Reichweite von einigen Faktoren abhängt:

  • Die Leistung des E-Bike Akkus, bzw. die gewählte Unterstützungsstufe
  • Das Gewicht des Fahrers und des Fahrrads
  • Der Reifendruck
  • Die Zuladung und das Gepäck, das Sie auf Ihrem E-Bike transportieren
  • Die Beschaffenheit der Strecke
  • Wetterbedingungen wie Kälte, Hitze, Wind oder Regen

Wie können Sie die Reichweite Ihres E-Bike Akkus steigern? Zunächst einmal ganz einfach: Je mehr Sie selbst in die Pedale treten, desto weniger Unterstützung ist vom Motor nötig und desto weniger Akkuladung wird verbraucht. Bergab ist es sogar zu empfehlen den Motor ganz abzuschalten und so Energie zu sparen.

Der Straßenbelag und der daraus resultierende Rollwiderstand tragen entscheidend zur Erhöhung oder Verkürzung der Reichweite bei. Aber auch Ihre Sitzposition kann einen Einfluss auf die Reichweite Ihres Akkus haben. Sportliche, aerodynamische Sitzpositionen, eng anliegende Kleidung und eine Strecke mit möglichst wenigen Steigungen erhöhen ebenfalls die Reichweite Ihres Akkus. Kontrollieren Sie außerdem regelmäßig den Reifendruck Ihres E-Bikes. Mit zu wenig Luft in den Reifen muss sich der Motor mehr anstrengen und das kostet den Akku einiges an Energie.

Akku-Pflege für eine lange Lebensdauer Ihrer Batterie

Ein Ersatzakku ist eine teure Anschaffung. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie die Lebensdauer Ihres E-Bike-Akkus soweit verlängern, dass diese Investition noch länger auf sich warten lässt:

  • Akku nicht komplett entladen: Eine Komplettentladung für die Kalibrierung des BMS (Batterie-Management-System) ist höchstens alle zwei Monate fällig. Ansonsten immer frühzeitig wieder ans Netz!
  • Nach jedem Gebrauch aufladen: Laden Sie den Akku nach Möglichkeit nach jeder Fahrt. Nutzen Sie dafür auch E-Bike-Ladestationen oder Ihren Arbeitsplatz.
  • Schützen Sie den Akku vor starker Hitze oder Kälte. Nehmen Sie dafür zum Beispiel im Winter den Akku mit nach drinnen, wenn Sie Ihr Fahrrad draußen stehen lassen.
  • Originales Ladegerät nutzen: Das Original-Ladegerät ist am besten auf den jeweiligen Akku zugeschnitten.
  • Die richtige Lagerung des Akkus bei Nichtbenutzung: Ist Ihr Pedelec für längere Zeit nicht in Benutzung, sollte der Akku entnommen werden. Bewahren Sie ihn am besten kühl und trocken auf. Die ideale Lagerungstemperatur liegt zwischen 10 und 15 Grad Celsius. Vor dem Einmotten den Akku auf keinen Fall ganz entladen! Das Ladevolumen bei Lagerung sollte zwischen 40 und 50 Prozent betragen. Sollte die Ladung des Akkus unter 40 Prozent fallen, einfach nachladen.

Haben Sie weitere Fragen zum Radwechsel?

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