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Das E-Bike im Gebrauch: darauf müssen Sie achten

Klar, wer Fahrrad fahren kann, kann auch mit dem E-Bike oder dem Pedelec fahren. Aber so einfach ist es dann doch nicht! Es gibt verschiedene Sachen auf die E-Biker besonders achten müssen und die sie erst einmal lernen müssen.

Ganz wichtig: Unterschätzen Sie nicht die Power, die in einem E-Bike steckt! Je nach Modell steht Ihnen zusätzlich zur Beinkraft bis zu 300% mehr Kraft zur Verfügung. Dieses mehr an Kraft will beherrscht werden, was gerade im Straßenverkehr immens wichtig ist. Kontrolle über die Geschwindigkeit und den schnellen Vortrieb kommt vor allem durch Übung. Deswegen sollten Sie nach dem Kauf eines neuen E-Bikes die zusätzliche Motorkraft sehr dosiert einsetzen und erst einmal ein paar Testfahrten auf verkehrsberuhigtem Gelände fahren.

Beim Bergabfahren werden Sie einen weiteren Unterschied zum normalen Fahrradfahren bemerken. Das deutlich höhere Gewicht des E-Bikes verändert das Fahrgefühl, die Kurvenlage und das Bremsverhalten deutlich. Auch hier gilt: Übung macht den Meister! Gewöhnen Sie sich einfach langsam und vorsichtig an das Fahrverhalten Ihres neuen Fahrzeugs und wenn Sie sich sicher fühlen, können Sie Ihren Hilfsmotor auch voll ausnutzen.

Fahrtechniken für E-Mountainbikes

Fahrten im Gelände, mit starken Steigungen, steilen Kurven oder schwierigen Bodenbeschaffenheiten benötigen mit dem E-Bike spezielle Fahrtechniken. Um diese zu erlernen, lohnt es sich vor der ersten Fahrt auf dem Trail mit seinem E-Mountainbike ein Fahrtraining zu absolvieren. Vom korrekten Anfahren am Berg, der richtigen Wahl des Gangs und der Unterstützungsstufe über die optimale Körperhaltung bis hin zu speziellen Kurventechniken gibt es einige Tipps für das E-Mountainbiken. Mit der richtigen Planung und einem möglichst gleichmäßigem Treten, lässt sich auch in den Bergen der Akku schonen und so die Reichweite vergrößern.

10 Tipps für das Fahren mit dem E-Bike

Ein E-Bike ist ein technisches Gerät. Vor der ersten Inbetriebnahme sollten Sie genau die Gebrauchsanweisung durchlesen, die Funktionen kennenlernen und die Bedienelemente routiniert bedienen können. So können Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit dem Straßenverkehr widmen und sind nicht durch die ungewohnte Bedienung des Bikes überfordert.

Die Funktionsprüfung von Bremsen, Licht und Schaltung sowie die Überprüfung von Reifendruck und -profil vor der Fahrt sollte nicht nur für das E-Bike zur selbstverständlichen Routine gehören. Gerade der Reifendruck spielt eine wichtige Rolle für die richtige Kurvenlage und den effizienten Vortrieb. Zu niedriger Reifendruck belastet darüber hinaus den Akku unnötig und verringert die Reichweite.

Achten Sie darauf, die Sattelposition und den Lenker ergonomisch auf Ihre gewünschte Sitzposition anzupassen. Das bringt Komfort, Effizienz und Sicherheit.

Gerade am Anfang kann einen E-Bike-Neuling die plötzliche Schubkraft, die der Zusatzmotor gewährt, überraschen. Beginnen Sie am besten mit einer niedrigen Unterstützungsstufe und gewöhnen Sie sich langsam an die Kraft die in Ihrem Bike steckt.

Wenn es um effizientes, Akku schonendes Treten geht, sitzen Sie am besten bequem im Sattel und bringen Ihre Beinkraft optimal auf die Pedale. Wird das Gelände technisch schwieriger, ist der Untergrund unberechenbarer oder müssen Sie scharfe Kurven meistern, empfiehlt sich eine stehende Fahrposition. Diese Position schafft Raum zwischen Fahrer und Fahrrad und erhöht den Aktionsradius des Fahrers.

Im Straßenverkehr kommt es immer wieder vor, dass Sie nur langsam oder gar in Schrittgeschwindigkeit fahren können. Dadurch lässt die Stabilität beim Fahren nach. Um auch langsam die Spur optimal halten zu können, empfiehlt es sich zu üben.

Ein Tipp der für die Teilnahme am Straßenverkehr generell gilt: Lösen Sie Ihren Blick von Ihrem Vorderrad und schauen Sie möglichst weit voraus. So erkennen Sie Gefahrensituationen frühzeitig und können den Verkehr immer korrekt einschätzen.

Die Blickrichtung ist bei schnellen und langsamen Kurven entscheidend. Drehen Sie Kopf und Oberkörper aktiv in die Kurvenrichtung und dann frühzeitig wieder aus der Kurve in die neue Fahrtrichtung blickend. Auf schwierigem Untergrund ist es außerdem zu empfehlen aus dem Sattel zu steigen und das Rad in die Kurve zu neigen. So bleibt der Körperschwerpunkt über dem Rad, der Druck auf die Reifen wird erhöht und ein guter Grip wird gewährleistet.

Eine gute Bremstechnik ist durch die höheren Geschwindigkeiten und das höhere Gewicht von großer Bedeutung. Die ideale Körperhaltung für eine Vollbremsung: Bringen Sie den Körperschwerpunkt etwas hinter den Sattel. Dabei werden Arme und Beine fast gestreckt und stemmen sich gegen Lenker und Pedale. Die Arme aber nie komplett durchstrecken, da leicht angewinkelte Arme Spielraum für kleine Lenkbewegungen bieten. Vorder- und Rückbremse sollten gleichzeitig betätigt werden, um einen möglichst schnellen Stillstand zu ermöglichen.

Bordsteinkanten, Schlaglöcher und dergleichen überwinden Sie am besten durch Entlastung des Vorderrades. Fahren Sie dafür auf das Hindernis zu und beugen Sie kurz vor der Kante die Arme stark ein und bringen Sie Ihren Oberkörper in Richtung Lenker in eine Art "Liegestützposition", um dann impulsartig das Körpergewicht nach hinten zu verlagern. Dadurch wird das Vorderrad entlastet und kann sanft nach dem Hindernis wieder aufgesetzt werden. Wenn Sie das Hindernis im rechten Winkel anfahren, verhindern Sie ein Wegrutschen.

Akku schonendes Fahren und Reichweitenerhöhung

Tipps für die Erhöhung der Reichweite, also der Strecke, die mit einer Akkuladung zurückgelegt werden kann, finden Sie hier im E-Bike-Kaufberater unter dem Thema Akku.

Haben Sie weitere Fragen zum Radwechsel?

Unsere Hotline hilft Ihnen gerne!

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