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E-Bike Modelle: So finden Sie das passende Rad für Ihren Anspruch

Beim Kauf eines neuen E-Bikes oder Pedelecs müssen Sie sich zunächst über einige Grundlagen Gedanken machen: Wie schätzen Sie Ihre persönlich Fitness ein? Wo werden Sie Ihr Fahrrad in erster Linie einsetzen? Wie große Strecken und Steigungen möchten Sie bewältigen? A.T.U verrät Ihnen, welches E-Bike Modell zu Ihnen passt!

Welches E-Bike Modell passt zu mir?

Die E-Mobilität ist weiter auf dem Vormarsch und mit einem E-Bike können Sie zu günstigen Preisen an dem Trend zum Elektroantrieb teilhaben. Damit Sie aber genau das Rad bekommen, dass Sie benötigen, das Ihnen Spaß macht zu benutzen und das ganz zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt, ist eine umfassende Beratung zu empfehlen.



In der Stadt

Citybikes sind ideal für kurze Wege geeignet. Die Fahrt zum Arbeitsplatz oder zum Einkaufen ist mit einem Pedelec vom Typ Citybike gut machbar. Auch kleinere Ausflüge können Sie mit einem Citybike gut bewältigen, bei längeren Touren stoßen die Stadträder allerdings an ihre Grenzen.

Technik und Fahrgefühl:

Bei Citybikes ist die Fahrposition meist eher aufrecht, das sorgt für einen guten Rundumblick und Sie haben den Verkehr immer bestens im Auge. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihr E-Bike für den Stadtverkehr eine gute Lichtanlage, sichere, kräftige Bremsen und stabile Gepäckträger für Ihre Einkäufe aufweisen kann. In City-Pedelecs kommen meist Nabenschaltungen zum Einsatz, diese sind wartungsarm und liegen gut geschützt vor Wetter und Straßenschmutz. Für den elektronischen Antrieb wird meist auf den Mittelmotor gesetzt. So liegt der Schwerpunkt des Fahrrads tief und mittig, was sehr gut fürs Handling ist und Sie so schnell und wendig dem Stau davonfahren können.

Auf einen Blick:

  • kurze bis mittlere Stadtstrecken
  • Fahrten zum Einkaufen, zur Arbeit, kleinere Ausflüge
  • Entspannte, aufrechte Sitzposition
  • gute Verkehrssicherheit
  • Wartungsarme Technik
  • lange Touren (eher schwächere Akkus, geringe Laufzeiten)
  • Geländefahrten

Auf Tour

Trekkingbikes und Tourenräder sind sportliche Alleskönner, die Komfort und Sicherheit mit einem sportlichen Vortrieb kombinieren. Längere Pendelstrecken oder große Radtouren sind die bevorzugten Einsatzgebiete für ein E-Trekkingbike. Dank kräftiger Elektromotoren bewältigen die Trekkingräder auch den einen oder anderen Anstieg mit Leichtigkeit.

Technik und Fahrgefühl:

Die Sitzposition auf einem Trekkingrad ist sportlich und etwas langgestreckt nach vorne. So kommen die Muskel- und Motorkraft ideal auf die Straße. Die nach vorne geneigte Sitzposition bietet weniger Angriffsfläche für Gegen- und Fahrtwind. Als Schaltung kommen meist Kettenschaltungen zum Einsatz. So können Sie auch stärkere Steigungen gut nach oben fahren und kommen bergab oder in der Ebene ordentlich auf Touren. Leistungsstarke Akkus mit einer hohen Reichweite sorgen dafür, dass jede Radtour zu einem echten Vergnügen wird.

Auf einen Blick:

  • Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort
  • Allroundeinsatz in der Stadt und auf Tour
  • Schutzbleche, Lichtanlage, kräftige Bremsen: Verkehrssicher auch im Stadtverkehr
  • Fahrten im groben Gelände

Sport-Bikes

Spaß und Action auch abseits der befestigten Wege bieten Sport-Pedelecs und -E-Bikes. Mountainbikes mit Hilfsmotor machen auch ungeübten Hobbyfahrern das Erklimmen hoher Berge möglich und Profi-Biker können dank des Motors in bisher unerreichte Höhen aufsteigen.

Technik und Fahrgefühl:

Mountainbikes mit Elektroantrieb verhalten sich besonders agil und sind auch im Gelände gut zu fahren. Dafür sorgen neben den breiten Reifen auch die Stoßdämpfer an der vorderen Gabel Ihres Fahrrads. Sporträder sind spezialisierte Sportgeräte und sind in der Regel nicht mit Beleuchtung, Schutzblechen und Gepäckträgern ausgestattet.

Auf einen Blick:

  • Spaß und sportliches Fahren auch abseits befestigter Wege
  • Radtouren mit steilen Anstiegen
  • Landschaftlicher Genuss auch für untrainierte Mountainbiker
  • nicht so sehr für den Gebrauch im Straßenverkehr geeignet
  • Nachtfahrten ohne Licht sind sehr gefährlich!

Der besondere Spezialist

Keinen Platz im Fahrradkeller oder sind Sie darauf angewiesen Ihr Fahrrad mit in öffentliche Verkehrsmittel nehmen zu können? Mit einem E-Klappfahrrad ist auch diese Hürde kein Problem: Zusammengeklappt können Sie das Bike überall hin mitnehmen und es nimmt kaum Platz weg.

Technik und Fahrgefühl:

Die kleinen 20-Zoll-Reifen des Klapp-E-Bikes lassen den Komfort auf längeren Strecken etwas vermissen. Schutzbleche, Beleuchtung und gute Bremsen machen das E-Bike zum Zusammenfalten aber absolut straßentauglich. Zusammengefaltet müssen Sie für Ihr E-Bike in der Bahn keine Fahrradkarte lösen. Das Rad lässt sich beim Transport im Auto auch bequem in den meisten Kofferräumen verstauen.

Auf einen Blick:

  • Ideal zum Mitnehmen, wenn Sie auch noch auf andere Verkehrsmittel angewiesen sind
  • Gut zu verstauen in der Arbeit oder Zuhause
  • Verkehrssichere Ausstattung
  • Zugelassen für den Straßenverkehr
  • Fahrkomfort leidet unter den kleinen Reifen
  • relativ geringe Reichweite des Akkus

Verschiedene E-Bikes, verschiedene Antriebe

Bei den Motoren für E-Bikes und Pedelecs wird zwischen Front-, Heck- und Mittelmotor unterschieden.

Frontmotor

Der Frontmotor sitzt in der Nabe des Vorderrades und überträgt von dort aus sein Drehmoment auf den Fahrbelag. Zusammen mit dem üblichen Kettenantrieb durch Muskelkraft, die ja auf das Hinterrad wirkt, bekommen Sie so quasi einen Allradantrieb. Der Nachteil an dieser Antriebsart: Gabel und Steuerrohr Ihres Fahrrads müssen sehr stabil gebaut sein, denn sie sind das Widerlager für die Motorkräfte. Für die Nachrüstung eines herkömmlichen Fahrrads zum E-Bike eignet sich der Frontantrieb nur bedingt.

Heckmotor 

Wie der Name schon andeutet, wirkt der Heckmotor auf das Hinterrad, überträgt seine Kraft aber direkt auf die Hecknabe, was die Kette schont. Heckmotoren sind oft sehr kraftvoll und eignen sich gut für den sportlichen Einsatz. Allerdings machen sie das Fahrrad sehr hecklastig, was im Gelände oder beim Fahren auf die Bordsteinkante störend sein kann. 

Mittelmotor 

Mittelmotoren liegen zentral am Tretlager Ihres Pedelecs. Hier ist fahrdynamisch der beste Ort für das Gewicht des Motors, da der Schwerpunkt des Fahrrads nicht ungewohnt verschoben wird. Das Gewicht ist gleichmäßig auf Vorder- und Hinterrad verteilt, was das Bike wendig und agil hält. Damit der Akku und der Antrieb sicher befestigt werden können, brauchen E-Bikes mit Mittelmotor eine spezielle Rahmenbeschaffenheit. Der Mittelantrieb eignet sich also nicht zum Aufrüsten eines herkömmlichen Fahrrads.

Haben Sie weitere Fragen zum Radwechsel?

Unsere Hotline hilft Ihnen gerne!

0961 / 63 18 66 00

Montag - Freitag7:30 - 20:00 Uhr
Samstag8:00 - 16:00 Uhr