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E-Bikes und Pedelecs: Was Sie beim Kauf beachten müssen

Die Entscheidung, auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten und stattdessen öfter mit dem Fahrrad zu fahren, ist sicherlich gut. Sie schonen die Umwelt, bereichern Ihren Alltag mit viel Bewegung an der frischen Luft und kommen zur Rush-Hour im Stadtverkehr sogar meist etwas schneller an Ihr Ziel. Einige Krankenkassen bieten sogar Vergünstigungen und Prämien an, wenn Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.

Wenn Sie sich darüber hinaus sogar für ein E-Bike, bzw. ein Pedelec entscheiden, kommt auch der Komfort beim Radfahren nicht zu kurz.

Die Vorteile des E-Bikes

Steigungen, Gegenwind, weite Strecken: Die Unterstützung des Elektroantriebs als Naben- oder Mittelmotor hilft Ihnen schnell und ohne große Anstrengung ans Ziel zu kommen. Auch Transportanhänger und Kinderanhänger können Sie dank des Hilfsmotors spielend auf längeren Touren mitnehmen.

Der passende Fahrrad-Typ für Ihr E-Bike

Bringen Sie eine gute Grundfitness mit und brauchen nur ein wenig Motorunterstützung beim Fahrradfahren? Möchten Sie gerne lange Radtouren mit der ganzen Familie unternehmen? Wollen Sie hohe Steigungen mit dem Fahrrad erklimmen und durch unwegsames Gelände fahren? Grundsätzlich müssen Sie sich zuerst einmal für einen Fahrrad-Typ entscheiden.

Mountainbike:

Mit elektrischer Unterstützung fahren Sie spielend über Stock und Stein und erklimmen in den Bergen ungeahnte Höhen auch ohne Ihren Körper über Gebühr zu belasten.

Tourenrad:

Gemütliche Ausflüge, lange Radtouren und schöne Genussfahrten sind mit Pedelecs ein Spaß für die ganze Familie.

Citybike:

Schnell und wendig im Stadtverkehr und auf dem Weg in die Arbeit. Kommen Sie unverschwitzt und gut ausgeruht im Büro an!

Wichtige technische Faktoren für Ihr neues E-Bike

Haben Sie sich für den Typ Ihres E-Bikes entschieden, müssen Sie noch die vier wichtigsten technischen Faktoren beachten, damit Sie ein E-Bike finden, dass genau auf Ihre persönlichen Bedürfnisse passt. Dabei spielen natürlich der Motor und der Akku eine besondere Rolle. Achten Sie beim Kauf auf folgende Kriterien:

  • Reichweite: Mit Mountainbikes und Tourenrädern fahren Sie auf Ausflügen und Radtouren meist weite Strecken. Eine möglichst große Reichweite der elektrischen Antriebsunterstützung ist hier also besonders wichtig. Damit dem Motor auf einer längeren Tour nicht vorzeitig der Saft ausgeht, sollten Sie darauf achten, dass Sie mit einer Akkuladung mindestens 80 Kilometer weit fahren können, bevor der Akku wieder ans Netz muss. Für die Fahrt in die Arbeit und wieder nach Hause ist die Reichweite nicht ganz so entscheidend. Eine höhere Reichweite mit einem leistungsfähigeren Akku wirkt sich natürlich auf den Anschaffungspreis Ihres Pedelecs aus.
  • Ladezeit: Der Akku muss regelmäßig ans Netz und mit Strom geladen werden. Je nach Kapazität des Akkus, dem Hersteller und dem eingesetzten Ladegerät kann eine volle Ladung zwischen zwei und sechs Stunden dauern. Denken Sie bei langen Ladezeiten immer daran, den Akku während der Arbeit oder über Nacht aufzuladen. Ein moderner Lithium-Ionen-Akku muss etwa alle 1.000 Ladezyklen ausgetauscht werden, da dann allmählich die Kapazität nachlässt, was sich in Reichweite-Einbußen bemerkbar macht.
  • Leistung: Ausschlaggebend für die erreichbare Endgeschwindigkeit und die lockere Bewältigung auch von starken Anstiegen ist die Leistung des Motors. E-Mountainbikes haben (und brauchen) in der Regel stärkere Motoren, als Citybikes, da sie schwieriges Terrain und heftige Anstiege bewältigen müssen. In Pedelecs dürfen Motoren mit maximal 250 Watt Leistung verbaut werden und nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützen, wenn vom Fahrer aktiv getreten wird. Pedelecs dürfen dann ohne Führerschein gefahren werden, dürfen alle Radwege benutzen und es besteht keine Helmpflicht, auch wenn ein Helm natürlich immer ratsam ist. In E-Bikes und S-Pedelecs dürfen Motoren bis zu 500 Watt eingesetzt werden und auch unabhängig vom Treten Unterstützung leisten. Verkehrsrechtlich sind sie Mofas gleichgesetzt. Es besteht somit eine Versicherungskennzeichen- und Helmpflicht, es dürfen nur für Mofas frei gegebene Wege und Straßen befahren werden. Generell gilt als Voraussetzung für das Führen eines E-Bikes, mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung zu besitzen. Diese Bescheinigung wird durch den Besitz der Führerscheinklassen AM, A, A1, A2 und B (früher 3) automatisch erworben. Wenn Sie vor dem 01. April 1965 geboren sind oder einen Führerschein besitzen, benötigen Sie keine Mofaprüfbescheinigung.
  • Gewicht: Moderne Materialien und Technologien sorgten dafür, dass in den letzten Jahren die Fahrräder immer leichter geworden sind. E-Bikes können durch den verbauten Motor und den Akku mit diesem Trend (noch) nicht mithalten. So ist ein Gewicht über 20 kg durchaus üblich. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, wo Sie Ihr Pedelec abstellen können. Müssen Sie Ihr Bike beispielsweise jeden Tag in den Keller tragen, spielt ein möglichst niedriges Gewicht durchaus eine wichtige Rolle.

Haben Sie weitere Fragen zum Radwechsel?

Unsere Hotline hilft Ihnen gerne!

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